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In den vergangenen zehn Jahren ist zu beobachten, dass immer
mehr Kinder an einer Pollenallergie erkranken. Bereits heute
leidet jedes zehnte Kind im Vorschulalter unter einer akuten
Pollenallergie bis hin zu asthmatischen Hustenanfällen.
Die Ursache für eine Allergieerkrankung kann viele Ursachen
haben, doch trotz intensiven Untersuchungen kann die Schulmedizin
immer noch nicht genau sagen, warum sich bestimmte Allergien
dem einen Menschen zeigen und bei dem anderen Menschen nicht.
Gesichert sind nur allgemeine Erkenntnisse wie beispielsweise
eine Immunschwäche, oder ein zu steriles Leben im Kindesalter
oder auch schon die erblich bedingte Anfälligkeit, wenn
die Eltern ebenfalls Allergene in sich tragen. Doch selbst
dann kann das eine Kind erkranken während die Geschwister
gesund bleiben.
Schon bei den ersten Anzeichen eines leichten Heuschnupfens
sollten Eltern sehr achtsam sein und mögliche Vorsorgemaßnahmen
treffen, dass sich aus einem Heuschnupfen nicht möglicherweise
eine schwere Asthmaerkrankung entwickelt. Es ist daher ratsam,
bei den ersten Anzeichen unbedingt einen Arzt zu konsultieren,
denn man sollte die harmlose Allergie nicht auf die leichte
Schulter nehmen. Zwischenzeitlich wandelt sich bereits jede
zweite Heuschnupfenerkrankung zu einer ernstzunehmenden Asthmaerkrankung.
In der Fachsprache nennt man die "Etagenwechsel".
Die Allergiesymptome verlagern sich von den oberen Atemwegen
(also Nase, Nebenhöhlen) in die Bronchien und die Lunge.
In diesen Fällen wandeln sich die Niesattacken zu Atemnotserkrankungen.
Eine Möglichkeit der Vorsorge wäre beispielsweise
eine Vorsorgekur. Es genügt dabei allerdings nicht, das
Kind beispielsweise während eines vierwöchigen Urlaubes
in eine belastungsfreien Region zu bringen, es sollte schon
eine Kinder-Fachklinik sein, die sich auf derartige Erkrankungen
spezialisiert haben. Die Linderung bei einem regulären
Urlaub wäre für das Kind nur von kurzer Dauer. Ganz
wichtig ist es, dass das Kind unter fachärztlicher Aufsicht
medikamentös richtig eingestellt wird und noch wichtiger,
dass das Kind während des Aufenthaltes lernt, wie es
zukünftig am besten mit der Erkrankung umgehen kann.
Hierzu gehören auch Kenntnisse wie man sich sportlich
betätigen sollte und welche Lebensmittel das Kind zukünftig
zu vermeiden hat.
Bei den Vorsorgekuren unterscheidet man zwischen ambulanten
oder stationären Kuren zur Einstellung des Patienten
auf die richtigen Medikamente, damit sich aus der Allergie
kein Asthma entwickelt oder aReha-Maßnahmen, wenn das
Kind bereits an Asthma erkrankt ist. Auch hier werden stationäre
oder ambulante Aufenthalte angeboten und sogar Mutter-Kind-Kuren.
Während die Eltern die Klinikaufenthalte bei Heuschnupfen
des Kindes auch mit einer Urlaubsreise verbinden können,
werden die Mutter-Kind-Kuren zumeist in einem Heilklimatischen
Kurort angeboten.
Bei einer angedachten Vorsorgekur sollte man zunächst
den Arzt fragen und dann Kontakt mit der Krankenkasse aufnehmen.
In der Regel kann eine Kur alle vier Jahre beantragt werden,
mit ärztlicher Unterstützung kann man diese Zeit
allerdings auch verkürzen. Die Wartezeiten zwischen Aufbaukuren
sollte man mit gezielten Urlaubsreisen, beispielsweise an
die Nordsee überbrücken
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