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Sofern Sie unter einer Pollenallergie leiden oder sich sogar
asthmatische Beschwerden zeigen und Sie von Ihrer Krankenkasse
keinen Kuraufenthalt zur Linderung Ihres Leidens bewilligt
bekommen, dann sollten Sie wenigstens Ihren Urlaub nutzen,
um Ihrem Körper eine Erholungspause zu gönnen. Damit
Sie aber auch die richtige Wahl eines Urlaubsortes finden,
sollten Sie im Vorfeld bestimmte Vorkehrungen treffen bzw.
Dinge beachten.
Wenn Sie beispielsweise Ihren Urlaub in Deutschland oder
Europa verbringen möchten sollten Sie wissen, dass die
Blütezeit von Bäumen und Gräser bereits im
Frühjahr beginnt. Reisen Sie in ein Land südlich
des Äquators sind die Jahreszeiten und damit auch die
Blütezeiten um etwa ein halbes Jahr verschoben.
Birkenpollen hat man im Mittelmeerraum und auf den kanarischen
Inseln beispielweise eher selten, während sie in den
skandinavischen Ländern oft in hoher Konzentration auftreten.
Den störungsfreiesten Urlaub während der Pollenflugzeit
sucht man sich in Deutschland am besten im Hochgebirge (oberhalb
von 1.500 Metern) oder an der Nordsee und hier speziell die
Ostfriesischen Inseln. Im Hochgebirge oberhalb von 1500 Metern
dauert die Blütezeit der Gräser beispielsweise nur
14 Tage und ab Juli können Sie oberhalb von 2000 Metern
sogar mit einer kompletten Pollenfreiheit rechnen.
Ideal ist allerdings auch ein Urlaub an der Nordsee (weniger
an der Ostsee). Auf den Nordseeinseln weht der Wind überwiegend
vom Meer aus landeinwärts und so haben die Pollen zumeist
erst gar keine Möglichkeiten, sich in Ihre Nase zu setzen.
Sofern Sie eine Urlaubsreise an die Nordsee planen, finden
Sie im Internet ausreichende Informationen. Die Ostfriesischen
Inseln Borkum, Juist, Norderney, aber auch Langeoog oder Wangerooge
sind bekannt für ihre Kur-Angebote für Allergiker.
Sollten Sie auf eines der anderen deutschen
Inseln Urlaub machen wollen, sollten Sie sich über
die Pollenflugbelastungen allerdings etwas genauer informieren.
Möchten Sie ins europäische Ausland um dort am Meer
Urlaub zu machen, dann sollten Sie zur portugiesischen, spanischen
oder französischen Atlantikküste reisen.
Sofern Sie als Allergiker ins Ausland reisen, denken Sie
schwerpunktmäßig auch an das dortige Nahrungsangebot.
Vor allem unbekannte Zutaten in den Gerichten können
einem Allergiker das Leben ganz schön schwer machen.
Darum notieren Sie sich aus einem Sprachführer auf jeden
Fall die Namen der Nahrungsmittel, auf die Sie allergisch
reagieren. Vermerken Sie in dem Sprachführer hinter den
Namen der Lebensmittel auch den Zusatz "Allergie"
(natürlich in der jeweiligen Landessprache). Außerdem
ist es bei Auslandsreisen immer ratsam, sich einen Allergie-Pass
in Englischer Sprache ausstellen zu lassen.
Für die Urlaubsvorbereitungen sollten Sie auf jeden
Fall auch an Ihre Medikamente denken. Lassen Sie sich vor
der Reise eine ausreichende Menge an Medikamenten verschreiben.
Unter Umständen lassen Sie sich auch ein so genanntes
Notfallbesteck zur Soforttherapie verschreiben. Denken Sie
an einen Allergiepass, an Notfall-Medikamente während
der Flugreise und informieren Sie sich >>vorher<<
über die Möglichkeit einer ärztlichen Notfallhilfe
an Ihrem Urlaubsort.
Ebenfalls >>vor<< Reiseantritt sollten Sie sich
informiert haben, ob Sie auch wirklich allergiefrei übernachten
können. Fragen Sie vorher, ob sich im Haus möglicherweise
Haustiere befinden (dürfen), ob die Zimmer möglicherweise
mit wischbaren Böden wie Holz, Linoleum oder Laminat
ausgelegt sind, ob das Bad gelüftet werden kann, ob die
Zimmerwände glatte Tapeten haben oder verputzt sind und
stellen Sie sicher, dass man Ihnen nach Möglichkeit eine
neuere Matratze zum Schlafen zur Verfügung stellt.
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