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Therapien

Heuschnupfen - Therapiemöglichkeiten für Allergiker


Allergien Therapien Im Falle einer neu aufgetretenen Allergie wird in den meisten Fällen vom Arzt zunächst eine so genannte Anamnese (Erfragung des Krankheitsbildes) durchgeführt. Dennoch kann das Auffinden des verursachenden Stoffes zu einer regelrechten Detektivarbeit ausarten. Zumeist wird der Arzt eine ganze Reihe von Allergietests durchführen, viele davon werden punktuell auf die Haut aufgetragen. Rötungen, Juckreiz und Schwellungen zeigen an, auf welche Stoffe das Immunsystem tatsächlich reagiert.

Hauttests reichen in der Regel allerdings nicht aus, da sie zu ungenau sind. Schon routinemäßig wird daher auch ein Bluttest durchgeführt. Hier zeigt die Konzentration an Immunglobulin E, ob überhaupt eine Allergie vorliegt. Ist das Ergebnis positiv, so wird zusätzlich noch eine so genannte RAST-Untersuchung durchgeführt.

Um eine Allergie zu vermeiden, sollte man die dafür verantwortlichen Allergene meiden. Sind die Verursacher erst einmal lokalisiert, ist strengste Körperbeherrschung und Disziplin angesagt. Bei einer auftretenden Hausstauballergie sollte man die Anzahl der Staubmilben so gering wie möglich halten. Das Lüften und Wechseln der Bettwäsche ist dabei ebenso wichtig wie die intensive Reinigung der Matratzen, auch wenn sie noch relativ neu sind. In der Pollenflugzeit sollte man darauf achten, dass die Nasenschleimhäute möglichst feucht sind. Außerdem sollten sie die Natur in den extremsten Pollenflugphasen meiden; Sie sollten sich dann in geschlossenen Räumen aufhalten. Ebenso sollten Sie zu hohe Ozonbelastungen meiden und sich während dieser Zeiten ebenfalls in geschlossenen Räumen aufhalten. Dazu sollten Sie strengstens die Empfehlungen der Ärzte beachten und keine Lebensmittel kaufen, die auf ihren Verpackungen (für Sie) allergische Stoffe anzeigen.

Je nach Befund sollten Sie sich strikt an die Anweisungen des Arztes halten und sehr diszipliniert ihre Medikamente einnehmen. Dabei sollte man sich trotzdem bewusst sein, dass Medikamente unter Umständen auch starke Nebenwirkungen haben können. Bei Schleimhautschwellungen wird beispielsweise oft auch Kortison eingesetzt. Bei asthmatischen Anfällen kann unter Umständen Sport sehr hilfreich sein. Bei einem einfachen Heuschnupfen kann unter Umständen schon Zink helfen. Sie sollten bei einer Immunschwäche auch nicht scheuen, bei sich eine unter Umständen langwierige Hyposensibilisierung (Allergieimpfung, die möglicherweise über einige Jahre gehen kann) durchführen zu lassen.

Die so genannte Karenz-Therapie wird unter anderem eingesetzt, wenn der Patient eine Arzneimittel- oder Nahrungsmittelallergie hat. Bei diesen Allergien kann die Therapie äußerst hilfreich sein. Aber auch eine Karenz-Therapie muss nicht immer wirken, da der Patient unter Umständen über Lebensmittel weitere Allergene aufnimmt, von der er nichts ahnt.

Bei einer Inhalationsallergie hilft keine konkrete Therapie, lediglich das Umfeld muss sich verändern. Eine weitere Therapieform wäre, dass der Patient sich selbst behandelt. Hierbei muss er darauf achten, dass er stets sein eigenes Immunsystem stärkt. Hierbei müssen vor allem die Abwehrkräfte trainiert werden.
Bei einer frühzeitig erkannten Allergie (wie beispielsweise bei Kindern) kann man kann man eine schlimmere Erkrankung verhindern, in dem man die Lebensumstände entsprechend auf die Förderung und Stärkung der Immunsysteme umstellt. Hierbei ist nicht unbedingt die Hygiene der Schlüssel zu einem gesunden Kind, sondern auch eine gesunde Schmutzigkeit, beispielsweise durch den Aufenthalt der Kinder auf einen Bauernhof.

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