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Gesicherte Erkenntnisse woher die
allergischen
Reaktionen auf Pollen kommen oder besser gesagt welche Faktoren
dafür ursächlich sind, warum bestimmte Pollen nur
bei bestimmten Mensch wirken und bei anderen Menschen nicht
und warum wieder andere Menschen komplett immun gegen Pollen
sind, gibt es nicht.
Beobachtungen, Tests und allgemeine Erkenntnisse bringen
aber hauptsächlich die äußeren Rahmenbedingungen
unserer vorgeburtlichen Zeit, der Zeit im Mutterleib
und vor allem unsere Kinderzeit mit Allergien in Verbindung.
Man kann sagen, umso weniger ein Mensch die Möglichkeit
hat Anti-Körper zu entwickeln, umso höher ist die
Wahrscheinlichkeit, dass dieser Mensch später unter allergischen
Reaktionen zu leiden hat. Dabei können bereits falsche
Lebens- und Verhaltensweise unserer Eltern und Großeltern
uns entsprechende Veranlagungen mitgegeben haben.
Mangelerscheinungen unserer Großeltern während
der Kriegszeiten können sich zu Gen-Eigenschaften entwickeln,
die uns mit in die Wiege gelegt werden. Sigmund Freud hat
dies bei den Galapagos-Finken nachgewiesen. Eine zu große
Hygiene während unserer Kinderzeit kann ebenfalls zu
fehlenden Anti-Körpern führen. So hat man beispielsweise
nachgewiesen, dass Menschen, die als Kind oft mit Kühen
und Staubpartikeln vom Bauernhof in Berührung gekommen
sind, so gut wie keine Immunschwäche aufweisen.
Natürlich können Allergien auch auftreten, wenn
der Körper bereits geschwächt
ist, beispielsweise durch Krankheit, Beruf, ungesunde Lebensführung
oder sogar durch eine ärztliche Behandlung. Lässt
man sich beispielsweise ein Mittel gegen eine mögliche
Allergie verabreichen, so können die dadurch aktivierten
Anti-Allergene, Allergene beispielsweise aus bestimmten Nahrungsmitteln
aktivieren und fortan zeigen sich entsprechende Symptome beim
Verzehr dieser Nahrungsmittel (Kreuzallergie).
Lässt sich beispielsweise jemand gegen eine Birkenallergie
behandeln können dadurch folgende Allergien ausgelöst
werden:
Pollen:
Haselnuss, Erle, Eiche, buche, Esche, Sellerie und Beifuß.
Nahrungsmittel:
Mandeln, Karotten, Nüsse, Soja
Frischobst:
Äpfel, Birnen, Pfirsiche, Aprikosen, Brombeere, Erdbeere,
Himbeere, Zwetschgen, Pflaumen, Kirschen, Mirabellen, Nektarinen.
seltener: rohe Tomaten, rohe Kartoffeln, Kräuter, Gewürze,
Kiwi, Litschi, Sellerie, Avocados.
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