| Im Monat November haben die meisten
Pollenflug-Allergiker Ruhe; Menschen mit einem Heuschnupfen
begegnet man jetzt immer weniger. Allerdings stehen in einigen
Regionen Deutschlands immer noch verschiedene Gräser und
auch die Brennnessel in ihrer Nachblüte. In welchen Regionen
noch mögliche Belastungen zu finden sind hängt von
der Witterung und dem Klima ab. Um konkrete Informationen zu
erhalten, hilft nur ein Blick in den Pollenflug-Kalendern.
Normal können Sie allerdings davon ausgehen, dass Sie
im Großen und Ganzen keine Belastungen mehr zu befürchten
haben. Trotz Klimaerwärmung wird es jetzt in unseren
Regionen einfach zu kalt, die Natur bereitet sich auf den
Winter vor.
Sollten Allergiker dennoch Anzeichen einer Allergie spüren,
so muss die Allergie nicht unbedingt von Pollen ausgelöst
worden sein. In dieser Zeit sind vielerorts bereits die Heizungen
angeschaltet; die Luft wird trocken und der Hausstaub
wirbelt mehr und mehr durch die Luft. Sie sollten jetzt auf
eine mögliche Hausstaubbelastung achten. Oft kommen die
jetzt auftretenden Allergien allerdings auch einfach nur von
Staubmilben, die sich gerne in Matratzen festsetzen. Abhilfe
schafft in diesem Fall nur eine sehr intensive Reinigung oder
der Austausch Ihrer Matratze.
Wenn Sie sich jetzt nicht sicher sind, wodurch die Allergie
ausgelöst wurde, dann hilft nur noch der Weg zum Arzt.
Auch diese Allergien sollten Sie nicht auf die leichte Schulter
nehmen. Bedenken Sie: Selbst ein leichter Heuschnupfen kann
über kurz oder lang zu einer schweren Asthma-Erkrankung
führen.
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