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Wenn im Oktober auch die Pollenflugbelastung
merklich zurückgeht, verschiedene Gräser und auch
die Brennnessel
können noch kräftig in einer Nachblüte stehen.
Den meisten Pflanzen wird es jetzt allerdings zu kalt in Deutschland
und deshalb ziehen sich die Quälgeister vom Spitzwegerich,
Gänsefuß, Beifuß und Ambrosia mehr und mehr
zurück, auch wenn sie in einzelnen Gebieten Deutschlands
auch noch im Oktober zu finden sind.
Glaubt man verschiedenen Veröffentlichungen, so soll
der stetige Klimawandel nicht nur für die verstärkte
Pollenflugbelastung und die Ausbreitung neuer Pflanzenarten
verantwortlich sein, sondern auch die stetig wachsende Umweltverschmutzung.
Gerade die Pflanzen und Bäume leiden unter den immer
größer werdenden Schadstoffen in der Luft. Viele
Gewächse werden durch die Belastungen angegriffen und
produzieren dadurch in guten Zeiten eine vermehrte Ausschüttung
an Blütenstaub und Pollen.
Da es zu dieser Jahreszeit in den südlichen Ländern
noch wärmer ist und diese Wärme noch nach Deutschland
strahlt, ist jetzt zumeist nur noch in den südlichen
Regionen Deutschlands mit verstärkter Pollenflug-Aktivität
zu rechnen. Außerdem kennen Pollen keine Ländergrenzen
und werden so nach Deutschland getrieben. Sofern man in dieser
Jahreszeit in eines der wärmeren Länder reisen möchte,
sollte man sich vorher über die dort herrschende Pollenbelastung
informieren. Zumeist relativ wenige Belastungen haben Sie
zumeist in der Nähe einer Küste zu befürchten;
also könnte ihre Urlaubsreise vielleicht auf eine schöne
Insel gehen.
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