Pollenflug in Deutschland  
 

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Esche

Pollenflug im Mai - Vorsicht vor Roggen und Gräser

 
Esche Im so genannten Wonnemonat Mai klingt die Blütezeit der Haselnuss sowie der Erle und der Pappel ab; in voller Blüte stehen jetzt die Weidenbäume, die Birke, Esche, Ulme, Hainbuche, Eiche, Buche, Kiefer, aber auch Gräser, der Spitzwegerich, die Sauerampfer und der Roggen. In Vorblüte stehen jetzt zumeist die Brennnessel, die Linde und der Gänsefuß. Allerdings kommen in diesem Monat weitere Gewächse hinzu, wie beispielsweise die Rotbuche, Flieder und auch Raps.

Regional zuordnen kann man die jetzigen Belastungen kaum, sie treten so gut wie in ganz Deutschland auf. So schön der Monat Mai auch sein mag, für Allergiker beginnt jetzt eine schwere Zeit des Leidens. Trotz Klimawandels gilt der Mai immer noch als die Hauptblütezeit der meisten Bäume, Büsche, Gräser und Kleingewächse.

Für Allergiker besonders fatal ist, dass die Belastungen jetzt nicht nur aus der Luft kommen, sondern sich auch über Tiere verbreitet werden. Pollen können ihre, für Allergiker aggressiven, Proteinen erst dann frei setzen, wenn sie mit einer wässerigen Konsistenz in Berührung kommen. Zumeist treten dabei die Allergien nicht sofort beim ersten Kontakt auf, sondern erst bei der zweiten oder dritten Berührung.

Je nach dem wo sich der Allergiker aufhält, treten die Belastungen tageszeitlich unterschiedlich auf. In den ländlichen Regionen ist der Pollenflug zumeist in den frühen Morgenstunden am stärksten, während dies in den Städten zumeist abends der Fall ist. Schon lange beobachten Forscher dieses Phänomen, warum sie allerdings in dieser Form auftritt, ist bisher noch nicht genau erforscht. Dies bedeutet allerdings nicht, dass der Allergiker sich am Tage sicher fühlen kann, denn auch am Tage sind die Belastungen allseits präsent, wenn auch nicht so stark wie am frühen Morgen oder in den Abendstunden.

In den letzten Jahren wird beobachtet, dass auch immer mehr gesunde Menschen von Pollenallergien befallen werden. Ist man einmal mit aggressiven Pollen in Berührung gekommen und haben sich die allergischen Reaktionen einmal entwickelt, so ist der Schutz nicht mehr gegeben; die betroffene Person wird diese Allergie nur sehr schwer wieder los.

 
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