Pollenflug in Deutschland  
 

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Weide

Pollenflug im März - Blütezeit von Weide, Pappel, Birke oder Esche

 
Weide Bereits im Monat März haben Allergiker mit einer Unzahl an Pollenarten zu kämpfen. Haselnusssträucher, Erle, Weide, Pappel, Birke, Esche und Ulme stehen nun in voller Blüte, die Hainbuche, Eiche und Buche beginnen gerade zu blühen.

Verstärkt kommt es jetzt in den östlichen und südlichen Teilen Deutschlands zu Belastungen. Erfahrungsgemäß sind jetzt Bundesländer wie Baden-Württemberg, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, sowie Thüringen stark belastet. Aber auch in den Bundesländern Sachsen und Sachsen-Anhalt kann es zu Belastungen kommen. Dabei wirken die Belastungen nicht unbedingt von den Sträuchern und Bäumen die jetzt in der Hauptblüte stehen, sondern von den Bäumen die gerade mit der Blüte beginnen.

Die Aussagen über die Pollenbelastungen sind Durchschnittswerte aus den vergangenen sieben Jahren. Durch die Klimaveränderung, speziell durch die allgemeine Erderwärmung fangen Sträucher und Bäume in unseren Breiten immer früher an zu blühen. Das Verhalten der Umwelt verschiebt sich, die Prognosen werden dadurch ungenau. Zu den bisher bekannten Pflanzen und Sträucher mussten mit dem Traubenkraut Ambrosia zudem eine weitere Pflanze als Belastungsträger in den Kalendern mit aufgenommen werden.

Die Frühlingszeit bedeutet für die Allergiker auch gleich es besonders hohes Risiko, da diese Personengruppe sich in den Monaten November, Dezember und Januar, oft auch noch Februar erholen konnten und ihre Allergie nicht besonders im Vordergrund stand. Es werden jetzt nicht einfach nur Reize durch auftretende Pollenbelastungen ausgelöst, sondern auch ernsthafte Krankheiten. Die oft übertriebene Hygiene in unserer Kultur führt außerdem dazu, dass immer mehr Menschen über Allergien klagen und davon befallen werden. In dieser Zeit gilt es, sich gegen mögliche Allergien vorzubereiten, damit die Belastung erträglich bleibt und mögliche Krankheiten keine Gelegenheit bekommen, auszubrechen.

Der Blütenstaub durchsetzt jetzt vielerorts die Luft und führt zunehmend zu Atemwegserkrankungen. Dabei setzen sich die Befruchtungszellen in die menschliche Schleimhaut, entleeren sich dort; es kommt zu starken Reizungen und zu Schnupfenartigen Erkrankungen die allgemein mit Heuschnupfen betitelt werden. Besonders anfällige Menschen erwartet nun eine, unter Umständen, monatelang andauernde Tortur. Menschen bei denen sich die Allergie einmal entwickelt hat, haben oft ihr ganzes Leben mit dieser Anfälligkeit zu kämpfen.


 
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