Pollenflug in Deutschland  
 

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Erle

Pollenflug im Februar - Haselnuss und Erle stehen in voller Blüte

 
Erle Gab es im Monat Januar lediglich nur die Vorboten der Pollenbelastung aus Haselnuss und Erle und dies auch nur in einigen Teilen Deutschlands, so stehen sie im Monat Februar in voller Blüte und je nach Region zieht sich diese Belastung bis in den Mai hinein, bevor die Belastung langsam abklingt.

Zusätzlich hat der Allergiker im Februar mit diversen Vorblütlern zu kämpfen wie beispielsweise die Weide, Pappel, Birke, Esche oder auch Ulme. Diese Vorblütler entwickeln ihre geballte Kraft hauptsächlich in den Monaten März, April und Mai, bevor sie in den Monaten Juni und Juli mehr und mehr abklingen.

Pollen sind im Großen und Ganzen einfache Erbgüter, die sich in der Luft, durch den Wind verteilen und dadurch Allergien bei Menschen auslösen. Die häufigsten Auslösungen, wie unter anderem von Heuschnupfen geschehen nicht in der Hauptblühzeit, sondern in dem Zeitraum der Vorblühzeit. Dabei können Pollen, je nach Wind- und Wetterlage, eine Strecke von rund 400 Kilometern zurücklegen.

Bäume, Sträucher, Gräser und auch Kräuter sind Pflanzen, die ihre Pollen zu unterschiedlichen Jahreszeiten verteilen. Die Vorhersagen für Deutschland und seine Regionen fallen unterschiedlich aus. Während man im Westen stark mit den Pollen zu kämpfen hat, kann man sich im Norden und Süden zumeist noch erholen. Man kann sich auf derartige Vorhersagen allerdings nicht immer verlassen. Sollte die Witterung umschlagen und der Wind plötzlich in eine andere Richtung ausdehnen, so kann es natürlich auch in anderen Regionen zu entsprechenden Belastungen kommen.

In der Region Kiel beispielsweise fliegen im Februar so gut wie keine Pollen und starke Allergiker haben hier noch die besten Chancen, sich vor möglichen Belastungen zu schützen.

Im Internet finden sich zudem aktuelle Pollenkalender, die regelmäßig über die Pollenbelastungen in den verschiedenen Regionen berichten. Hier finden Sie nicht nur Informationen, welche Gräser, Sträucher oder Bäume gerade ihre Blütezeit entwickeln, Sie finden auch Informationen, welche Pollenbelastungen in welchen Monaten am stärksten zu erwarten sind. Hierdurch kann sich der Allergiker wenigstens frühzeitig mit entsprechenden Medikamenten oder Vorbeugemitteln eindecken.

In den vergangenen 20 Jahren ist eine stetig steigende Anzahl von neuerkrankten Allergikern zu verzeichnen. Dabei handelt es sich nicht nur um Personen die sowieso zur Risikogruppe der Allergiker zählen, sondern auch um augenscheinlich kerngesunde Menschen. Interessant dabei ist, dass bereits ein einziger Allergieausbruch ausreicht, um den betroffenen Menschen für den Rest seines Lebens an diese Immunkrankheit zu binden. Noch schlimmer wird es, wenn sich ein Betroffener vom Arzt für eine bestimmte Pollenallergie sensibilisieren lässt und dann von einer so genannten Kreuzallergie befallen wird. Durch die Sensibilisierung für eine bestimmte Pollenart werden Allergene aus Lebensmitteln (beispielsweise Milchprodukte) aktiviert, auf die der Allergiker dann reagiert. In solchen Fällen kann sich der Patient auf eine lebenslange Einschränkung einstellen. Oft hilft dann nur noch ein Gang zum Ernährungsberater, um sich entsprechende Diät-Pläne zusammenstellen zu lassen.

Jeden Menschen kann es treffen, egal in welchem Alter er ist oder in welch einem Umfeld er sich befindet. Die Auslöser dieser Krankheiten sind nicht komplett erforscht. Jeder sollte sich der Risiken bewusst sein, gerade in der heutigen mobilen Welt. Die Zeiten in denen ein Mensch 40 Jahre seines Lebens bei einem Arbeitgeber bleibt und sich regional nicht verändern muss, sind schon lange vorbei. Beruflicher Erfolg durch Weiterbildung sollte man heute nicht nur mit den erweiterten Kenntnissen im Beruf zusammenbringen, sondern auch mit Informationen auf die sich stetig verändernden Umweltbelastungen.


 
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