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Die Pollenallergie kennt man im allgemeinen
Sprachgebrauch eigentlich unter der Bezeichnung "Heuschnupfen".
Fragt man einen Fachmann bzw. einen Arzt nach der Bezeichnung
Heuschnupfen, so wird er nicht nur allergische Reaktionen in
Verbindung mit Blütenstaub bzw. Blütenpollen nennen,
sondern auch in Verbindung möglicher Pilzsporen, Hausstaubmilben,
Federbetten oder Haustiere.
Die Pollenallergie
als allergische Reaktion des Körpers, mit Niesen, Hustenreiz
und tränenden Augen bzw. Nase ist in Deutschland als
Krankheit anerkannt. Sehr oft bleibt es bei der Pollenallergie
nicht nur bei Reizungen der Schleimhäute, sondern entwickelt
sich zu einer ernstzunehmenden Entzündung der Atemwege.
Mit den Symptomen eines Heuschnupfens sollte niemand spaßen.
Bleibt die Allergie unbehandelt, so können sich die Nebenhöhlen
akut entzünden, im Extremfall kann sich auch Asthma entwickeln.
Obwohl die ersten Pollen (Haselnuss und Erle) in Deutschland
bereits im Monat Januar zu finden sind, sind nicht gleich
alle Menschen die auf Pollen allergisch sind gefährdet.
Jeder Mensch reagiert auf verschiedene Pollenarten und zudem
treten viele Pollen lediglich regional verstärkt auf.
Ist der Mensch für die gerade vorhandenen Pollen allergisch,
so tritt zumeist lediglich ein Juckreiz auf, dann brennende
und tränende Augen. Später entwickelt sich ein Schnupfen,
oft auch ein Reiz zum Niesen. Wird die Allergie akuter, so
leiden viele Patienten unter Schlafstörungen, vielfach
auch unter Konzentrationsstörungen.
Fatal kann es werden, wenn es bei einer Allergie zu einer
so genannten Kreuzallergie
kommt. In Zusammenhang mit der Pollenallergie kann es nämlich
dazu kommen, dass Anti-Allergene aus einer Pollenallergie,
Allergene aus Nahrungsmitteln aktivieren und diese dann plötzlich
auch allergischen Reaktionen auslösen. Die Folge ist,
der Mensch hat zukünftig die entsprechenden Lebensmittel
zu meiden.
Ein typisches Krankheitsbild tritt oft bei Menschen auf,
die sich mit einer Birkenpollen Allergie herumzuschlagen haben.
Hier können die Antikörper, die gegen das Hauptallergen
im Birkenpollen gerichtet sind, ein ähnliches Protein
im Apfel erkennen. Dies führt dazu, dass ein Birkenpollen
Allergiker beim Verzehr von Äpfeln ähnliche Symptome
auftreten als sei gerade Birkenblüte.
Heuschnupfen tritt in unserer Wohlstandsgesellschaft zumeist
bei den Kindern auf, da diese bis dahin noch keine Gelegenheit
hatten, in ihrem Körper entsprechende Anti-Körper
zu bilden. Die übertriebene Hygiene ist ursächlich
dafür, dass immer mehr Menschen keine Antikörper
mehr ausbilden und viele somit auch im Erwachsenenalter noch
krank werden können.
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